Meine eigene, coole Villa Kunterbunt

Auch in Sachen Immobilien muss man gewisse Normen einhalten, wenn zum Beispiel der Bebauungsplan in einer Siedlung oder in einem Ortsteil bestimmte Maßstäbe vorgibt. Dennoch hat jeder Hausbesitzer die Option, sich seine eigene Villa Kunterbunt zu zaubern. Natürlich nicht mit einem bunten Dach oder verschiedenfarbigen Außenwänden, die eine in Rot, die andere in Blau und eine dritte in Grün. Immer wieder einmal entdeckt man auch solche Häuser, wenn man durch eine Gegend unterwegs ist, doch nicht jeder möchte eine solche Bleibe und nicht überall ist dieses bunte Bauen gestattet.

Ein Teil vom Haus, bei dem man beinahe frei in der Gestaltung ist, ist der Garten. Hier dürfen bunte Elemente verteilt werden, wie man das möchte: Ein giftgrüner Frosch, der Wasser in einen Gartenteich speit oder auch eine Armee von Gartenzwergen, die durch die Beete verteilt ist. Blickfänger können auch bunte Latten im Gartenzaun sein oder ein Garagentor, das mit einer netten Malerei versehen ist. Hier wird die Nachbarschaft unterschiedlich reagieren; von freudig überrascht und bewundernd bis hin zu Hausbesuchen mit Beschwerden reicht wohl die Palette der Reaktionen.

Bei der Innengestaltung hat nun aber wirklich niemand etwas mitzureden. Gewollt chaotisch oder bunt im Sinne eines Designers: Hier hat jeder freie Hand. Keiner verbietet es, die Wände bunt zu bemalen oder zumindest in verschiedenen Farben anzustreichen. Auch die Möbel müssen nicht aus braunem oder naturbelassenem Holz sein. Wer sich in einer solchen unruhigen Umgebung, die alles andere als regelkonform und bieder ist, wohl fühlt, kann hier machen, was er will. Nur für Mieter einer Wohnung oder eines Hauses steht hier das Problem im Raum, bei einem Auszug alles wieder in konventionelles Weiß zu ändern und damit der Masse wieder zu entsprechen.

 

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